mCubed HFX micro Review

mCubed HFX micro

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Vorwort:
"Klein ist uns nicht klein genug" könnte der aktuelle Werbeslogan der Wiener von mCubed lauten. Bei der Entwicklung des smarten HFX mini scheint man noch einiges an Schrumpfpotential entdeckt zu haben. Womit die Idee zum HFX® micro geboren war und ebenso rasch umgesetzt wurde. Vielleicht war auch die diesjährige Intel Challenge der Auslöser der eifrigen Anstrengungen. Schließlich bot sie die ideale Plattform für die Premiere des Winzlings. Die Mühe wurde dann sogar mit dem Titel "Intel Peoples Choice Award" honoriert, worauf man natürlich entsprechend stolz sein wird. Nachdem wir bereits die Modelle HFX classic und HFX mini unter die Lupe nehmen durften, freuen wir uns einen ersten Blick auf den Prototypen des HFX® micro werfen zu können. Das uns zur Verfügung gestellte Komplettpaket dürfte wertmäßig knapp unter EUR 1.000,00 liegen. Es versteht sich von selbst, dass auch hier alle verwendeten Komponenten passiv gekühlt werden und mit einer entsprechenden Geräuschabstinenz aufwarten sollen. Obwohl das Gehäuse mit einem Volumen von 4,4l deutlich kleiner geraten ist als das des HFX® mini, soll es bezüglich des Funktionsumfangs keine Einschränkungen geben. Leistung scheint eben nicht immer abhängig von der Größe zu sein. Mittlerweile genauso wichtig wie ein flüsterleiser Betrieb, eine angemessene Leistung und ein wohnzimmertaugliches Design, sind die Stromverbrauchswerte. Auch in dieser Kategorie soll der Kleine ganz groß sein. Mit vergleichsweise niedrigen 35W im Leerlauf und 53W unter Volllast soll mCubed’s kleinster Spross äußerst sparsam mit der kostbaren Energie haushalten. Auch im Falle des HFX® micro wird man sich zwischen dem reinen Gehäuse für ca. EUR 179,00 (inkl. Cardreader) oder einem Ready-to-go Bundle für ca. EUR 695,00 (exklusive CPU, HDD, RAM) entscheiden können. Den deutschen Vertrieb werden wie üblich die Schwaben von ichbinleise.de übernehmen, wo bereits verschiedene Komplettsysteme auf Basis des HFX® micro eingeplant wurden. Der offizielle Verkaufsstart wurde für Anfang/Mitte August 2007 angedacht. Inwiefern der schnuckelige Flüster-Bonsai an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen kann, zeigt der folgende Praxistest auf.

Lieferumfang:
Der Prototyp des mCubed HFX® micro erreicht die Redaktion in einem sorgfältig gepolsterten Karton. Es handelt sich dabei genau um das Modell, mit welchem die Österreicher auch an der Intel Challenge teilgenommen haben. Für den zurückgelegten Reiseweg und die vielen Berührungen neugieriger Betrachter wartet das Einzelstück noch mit einem guten Gesamtzustand auf. Dem schicken Miniatur-Rechner liegt ein externes Delta Netzteil, eine Vista taugliche Fernbedienung und eine Antenne für Digitalfernsehen bei. Auf beiliegenden Info-Blättern werden unter anderem zahlreiche Tipps zur Bedienung und korrekten Aufstellung des HFX® micro gegeben. Der Lieferumfang des bald erhältlichen Gehäuses bzw. Gehäuse-Bundles wird entsprechend von dem dieses Testmodells abweichen.

Besondere Merkmale:

  • Sehr kompaktes Design
  • Passives Kühlsystem
  • Keine Geräuschemission
  • Niedriges Gewicht
  • Hohe Funktionalität
  • Fernbedienbar
  • Ansprechendes Design
  • Minimaler Stromverbrauch
  • Variationsmöglichkeiten

Details:
Der HFX® micro ist nicht nur besonders schick, sondern auch besonders klein geraten. Gerade mal 250 x 240 x 85 mm ist er groß. Die Bauform lässt die Grenzen zwischen HTPC und Spielkonsole nahtlos verschmelzen. Wiederum beweisen die mCubed und H24 Köpfe Maik Berendt und Rainer Scharf, dass sie ihr Handwerk verstehen. Durch die Reduzierung der Außenmaße lässt sich der kleinste HFX® aller Zeiten nun wirklich überall betreiben und an jedem Ort aufstellen. Mit einem Gesamtgewicht von ca. 3,5 Kilogramm bringt das Komplettsystem zudem deutlich weniger auf die Waage als ein vergleichbares System auf Basis des HFX® mini (ca. 12kg). Durch die zeitgemäße Farbwahl weiß/grün wird die Gehäusefront zum Hingucker. Des Weiteren wird ein Modell in schwarz/orange angeboten. Eine integrierte LED-Leiste unterstreicht den grünen bzw. orangenen Farbakzent. Das optische Slimline-Laufwerk wurde sichtlich attraktiv neben den Kartenleser in die Vorderseite integriert. Auch an I/O-Ports und Front-USB wurde diesmal gedacht. Nur das bislang gewohnte VFD-Display, sowie der Scart- und der HDMI-Anschluss wurden Opfer des Minimalismus.

Zum Abnehmen des Kunststoffdeckels mit der integrierten LED-Leiste müssen zunächst die vier Inbusschrauben der Aluminiumblende am Gehäuses gelöst werden. Der darauf folgende Blick ins Innere vermittelt eine hohe Bauteildichte und dürfte Selbstbauanfänger etwas abschrecken. Die Ausführung erfolgt in einer Art Sandwichbauweise. Die erste Schicht besteht aus dem Mainboard samt darauf befindlichem Heatpipe-System. In der zweiten Etage sind DVD-Brenner, Cardreader und die 2,5“ Toshiba Festplatte untergebracht. In der dritten Ebene befinden sich die DVB-S Tunerkarte mit CI-Slot und der DVB-T Stick. Das bewährte Kühlkonzept des HFX® mini bzw. HFX® classic kommt auch beim HFX® micro zum Einsatz. So wird auch die Abwärme des Prozessors, des Grafikchips und der Festplatte mittels Heatpipes und Heatplates gleichmäßig auf die beiden Kühlprofile übertragen. Die Gehäuseentlüftung funktioniert über die natürliche Konvektion, welche durch Lüftungsschlitze im Boden und einer großzügigen Perforierung im Deckel realisiert wird. Die Verarbeitung des Gehäuses sowie die Durchführung im Innenraum ist insgesamt betrachtet gut gelungen, entspricht aber noch nicht dem Serienniveau. In der Serie soll der HFX® micro hochwertiger verarbeitet sein und Profilkühlkörper mit einem edleren Finish zum Einsatz kommen. Zu dem soll sich das Innenleben leichter herausnehmen lassen.

Im Gegensatz zur Baugröße ist der Funktionsumfang riesig. Der Kontakt zu Außenwelt kommt mittels Gigabit-LAN oder W-LAN (54MBit/s) zu Stande. Digitales Fernsehen kann entweder über DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial) oder DVB-S (Digital Video Broadcasting - Satellite) empfangen werden. Durch den vorhandenen CI-Slot lässt sich mit einem entsprechenden Modul auch Pay-TV empfangen. Leistungsseitig lassen der Intel Core2 Duo T7600 mobile und die 2 GB DDR2 Arbeitsspeicher keine Wünsche offen. Der integrierte Intel GMA950 Grafikchip ist für aktuelle Spiele zwar nicht geeignet, aber für High-Definition Filmmaterial ebenso perfekt geeignet wie der Intel High Definition Audio 7.1 Soundchip. Der Plextor Dual-Layer DVD-Brenner spielt die Lieblingsfilme ohne störende Geräuschemission ab. Wenn die 100 GB Kapazität der 2,5“ Toshiba Festplatte von 100 GB nicht ausreichen, kann eine weitere Festplatte integriert werden. Sinnvoller ist es eventuell eine externe Festplatte anzuschließen. Mit der Windows Vista Premium Home Version verfügt man nicht nur über ein zeitgemäßes Betriebsystem sondern auch über das Windows Media Center über welches sich der komplette Funktionsumfang bequem nutzen lässt. Die beiliegende IR-Fernbedienung trägt einen nicht unerheblichen Teil dazu bei.

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Leistungsaufnahme:
Um zu ermitteln wie sich der mCubed HFX® micro aus ökonomischer Sicht verhält, wird dessen Leistungsaufnahme in mehreren Betriebsarten ermittelt: Im Standby-Betrieb (herunter gefahrenes System), im Leerlauf (hochgefahrenes Betriebsystem/keine Aktivitäten) und unter Volllast (volle Systembelastung). Die maximale Auslastung des Systems wird durch den gleichzeitigen Betrieb der beiden Programme Prime95 (im Dualbetrieb) und einem Grafikbenchmark erreicht. Als kleines i-Tüpfelchen wird noch eine DVD abgespielt und ein Festplatten-Bench (HD-Tune) durchgeführt. Als Messmittel kommt der bekannte Energy Monitor 3000 von Voltcraft zum Einsatz. Es wird der Stromverbrauch des gesamten Systems, bestehend aus Prozessor, Mainboard, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Soundkarte, TV-Karte, Festplatten und DVD-Laufwerk ermittelt. Weil Komplettsystemen bzw. Netzteilen in der Regel unterschiedliche (Querschnitt, Qualität) Kaltgeräteanschlusskabel beigelegt werden, verwenden wir als Referenz das aus dem HiFi-Bereich bekannte Serie 3 Kabel (EUR 50,00) aus dem Hause Groneberg.

Bei voller Systemlast (Load) ist die gemessene Stromaufnahme mit 61,0W zwar etwas höher als vom Hersteller angegeben, aber immer noch absolut im grünen Bereich. Der etwas höhere Stromverbrauch gegenüber dem getesteten HFX® mini (56,5W) ist vermutlich auf den deutlich leistungsfähigeren Prozessor zurückzuführen, denn der Rest der Hardware dürfte in Summe eher weniger verbrauchen. Im Leerlauf (Idle) sinkt der Verbrauch auf verhältnismäßig niedrige 36,1W und liegt damit deutlich unter dem des HFX® mini (47,1W). Besonders interessant ist die Windows Vista "Park-Funktion" welche mit der ausgewählten Hardware wirklich tadellos funktioniert. Im Wachschlaf werden gerade Mal 4,4W aus der Dose gesaugt. Bei diesem Verbrauch ist es nicht unbedingt notwendig den PC beim kurzfristigen Verlassen des Arbeitsplatzes herunterzufahren. Wird der PC dann doch später heruntergefahren liegt dessen Verbrauch bei 3,3W. Mit diesem Wert liegt man deutlich besser als beim HFX® classic (7,3W) bzw. beim HFX® mini (8,5W).  Insgesamt betrachtet werden die HFX® Systeme immer sparsamer. Letztendlich bleibt es einem selbst überlassen ob es unbedingt der leistungsstarke Intel Core2 Duo T7600 mobile sein muss, den man sich auf das Mainboard pflanzt.

Der Stromverbrauchsvergleich bezieht sich auf die jeweils vorkonfigurierten Testsysteme die uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt wurden. Da deren Verbrauch enorm von der verwendeten Hardware abhängt, lässt sich keine pauschale Aussage treffen, welches HFX® Modell das insgesamt betrachtet sparsamste ist. Die Tendenz geht jedoch in Richtung HFX® micro. Mit etwas Konfigurationsgeschick lassen sich aber bei jedem der getesteten HFX® Systeme noch ein paar Watt einsparen.

Betriebsgeräusch:
Unauffällig - so könnte ein kurzes Urteil zum Betriebsgeräusch des HFX® micro ausfallen. Wie bereits die Vorgängermodelle HFX® mini und HFX® classic wird auch der HFX® micro im Umgebungslärm des Durchschnittswohnzimmers untergehen. Zwar ist auch der HFX® micro nicht lautlos, jedoch fällt sein Lautstärkeniveau sehr niedrig aus. Man muss schon sehr genau hinhören oder sich in unmittelbarer Nähe des Rechners aufhalten um vom Geräuschpegel im Raum auf den Betriebszustand des Rechners schließen zu können. Mit den Ohren am Gehäusedeckel ist im Leerlauf lediglich das leise gleichmäßige Rauschen der Toshiba-Festplatte zu hören. Die Festplatte ist auch die einzige Systemkomponente die zum Thema Betriebsgeräusch beiträgt. Vorteilhaft ist, dass hier Platzbedingt auf eine 2,5"-Platte von Toshiba zurückgegriffen wurde. Die Notebookplatte ist bereits von ihren technischen Daten vielen 3,5"-Platten überlegen und lässt so lediglich bei Zugriffen ein leises dumpfes Rattern aus dem Gehäuse entweichen. Toshiba gibt die Lautstärke mit 25 - 28 dB(A) an. Alle anderen Bauteile die in einem Standard-PC für Ärger sorgen können sind durch das von den Vorgängern bekannte Heatpipesystem bereits Mundtod gemacht worden und fallen so als mögliche Unruhestifter aus. So sitzt sowohl auf dem Prozessor als auch auf der Onboard-Grafikkarte ein Kühlblock dessen Heatpipes mit den beiden seitlichen Kühlkörper verbunden ist. Beim Netzteil verlässt sich der Hersteller auf bewährtes und greift ebenfalls auf Notebooktechnik zurück. Lüfter sucht man am Gesamtpaket also vergeblich. Einzig das DVD-Laufwerk kann beim Hochlaufen noch für hörbare Luftverwirbelungen sorgen. Beim Betrieb als DVD-Player verstummte das Laufwerk jedoch wieder auf  das Niveau eines normales DVD-Abspielgerätes. Unauffällig ist also - im positiven Sinne - eine passende Umschreibung für die subjektive Beurteilung des Betriebsgeräusches. Dem Genuss beim heimischen Kinoabend sollte hier also nichts im Wege stehen.

Kühlleistung:
Weil es sich beim HFX® micro um ein komplett passiv ausgelegtes System handelt, ist die Ermittlung der Temperaturen natürlich ein besonders interessantes Thema. Im Vergleich zu herkömmlichen PC-Systemen, in denen meist mehrere Lüfter für die Abfuhr der Wärme nötig sind, geschieht dies beim HFX® lautlos über große außen liegende Kühlprofile, an welchen die Wärmequellen z.T. mit Heatpipes angebunden werden. Das System wurde im geschlossenen Zustand, bei einer konstanten Umgebungstemperatur von 20°C betrieben. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, wird das System zuerst über mehrere Stunden auf Betriebstemperatur gebracht, bevor mit dem kombinierten Stresstest aus Prime95 (Dualbetrieb) und dem Grafikbenchmark begonnen wird. Da sich die Temperaturen in einem passiven System vollkommen anders entwickeln als in einem aktiv ventilierten System, ist es nötig den Testzyklus zeitlich deutlich auszudehnen. Erst nach einigen Stunden stellt sich ein Temperaturgleichgewicht an allen wichtigen Komponenten ein. Die Temperaturen wurden teilweise mit den internen Sensoren mittels Softwareüberwachung sowie über externe Temperaturaufnehmer ermittelt. Die Prozessor-, Chipsatz- und Festplattentemperatur wurden per Software direkt über das Mainboard ausgelesen. Die nicht über die Plattform selbst auslesbaren Temperaturen, wie die des Netzteils und der austretenden Warmluft, wurden mit einem Beckmann & Egle Labormessfühler ermittelt.

In Anbetracht der räumlichen Enge liegen die gemessenen Temperaturen auf relativ niedrigem Niveau. Im Lasttest überschreitet keine der kritischen Systemkomponenten eine bedenkliche Temperatur-schwelle. Das Heatpipe-System welches in der vorliegenden Konfiguration den Intel GMA950 Grafikchip und den Intel Core2 Duo T7600 mobile Prozessor mit beiden Kühlrippen des Gehäuses verbindet, verrichtet offensichtlich auch im HFX® micro einen ordentlichen Dienst. Die 53°C des Prozessors und die 54,5°C des Grafikchips unter Last werden durch die Aluminiumprofile an die Umgebungsluft abgegeben. Im Leerlauf sinken die Prozessor- und Grafikchip-Temperaturen auf 47°C bzw. 48,5°C ab. Nicht ganz so unbedenklich erscheint die Betriebstemperatur der 2,5“ Toshiba Festplatte, welche zusätzlich durch den darunter liegenden Intel Grafikchip bzw. dessen Heatpipeaufbau aufgeheizt wird. Mit Temperaturen von bis zu 51°C bei einer Zimmertemperatur von 20°C sicher nicht zu unterschätzen. Hier könnte der Hersteller in der Serie noch einen Isolator zwischen beiden Komponenten anbringen. Die ermittelten Ablufttemperaturen lagen mit 37°C respektive 39°C um einiges höher als bei den beiden anderen HFX® Modellen. Damit liegen diese zwar ebenfalls im unbedenklichen Bereich, könnten aber durch großzügigere Lüftungsschlitze im Boden und gröberes Mesh-Gitter im Deckel optimiert werden. Das externe Notebooknetzteil aus dem Hause Delta Electronics verhält sich mit Temperaturen bis zu 37°C relativ positiv.

Alles in allem kann dem HFX® micro ein funktionierendes Kühl- und Belüftungskonzept attestiert werden, insofern zweckmäßige Hardware zum Einsatz kommt und noch ein paar kleine Änderungen in die Serie mit einfließen. Mit einem etwas schwächeren Prozessor würden sich die Temperaturen nochmals deutlich besser darstellen.

Ausstattung:

  • Gehäuse: mCubed HFX® micro (inkl. passives Kühlsystem)
  • Netzteil: Delta Electronics AL-90SB 90W (externes lüfterloses Netzteil)
  • Mainboard: Aopen i945GTt-VFA
  • Prozessor: Intel Core2 Duo T7600 mobile (2.33 GHz)
  • Speicher: 2 GB DDR2 RAM 667MHz
  • Festplatte: 2.5" 100 GB Toshiba MK1032GSX (5.400rpm)
  • DVD-Brenner: Plextor DVDR PX-608 AL Slimline
  • DVB: Tunercard mit CI-Slot (S), Tunerstick (T)
  • Betriebssystem: Windows Vista Home Premium (inkl. Windows Media Center)
  • Gesamtgröße (B/H/T): 240 x 85 x 250 mm
  • Gewicht: 3,5 kg


Innenansicht

Fazit:
Den "Intel Peoples Choice Award" trägt das neueste Kind von mCubed definitiv nicht umsonst. Der HFX® micro präsentiert sich, wie seine großen Brüder, komplett durchgestylt. Das gefällige Design dürfte bereits beim Auspacken für ein breites Grinsen im Gesicht des neuen Besitzers sorgen. Mit dem attraktiven Äußeren und den damit wohl verbundenen hohen WAF - Woman Acceptance Factor - sollte es der HFX® micro auch problemlos in das Wohnzimmer schaffen. Hier dürften die niedlichen Abmessungen das Kindchenschema voll treffen. Aber nicht nur die äußeren Werte bestimmen ob sich ein HTPC neben dem Fernseher durchsetzen kann. Und hier kann der Kleine ebenfalls voll Punkten. Mit dem geringen Betriebsgeräusch geht das Vorserienmodell im Durchschnittswohnzimmer unter. Die Zugriffsgeräusche der Festplatte sind ebenfalls so leise, dass diese die Wohnatmosphäre kaum stören werden. Schön auch dass sich das Slot-In DVD-Laufwerk angenehm zurückhält und dem Genuss der Lieblings-DVD nicht im Wege steht. Die Temperaturen im Inneren hielten sich im Test ebenfalls auf einem annehmbaren Niveau, auch wenn die Österreicher mit dem Intel Core2 Duo T7600 mobile Prozessor wohl eher die Leistungsfähigkeit ihres Heatpipe Kühlkonzeptes unter Beweiß stellen wollten als eine typische HTPC-Konfiguration zur Verfügung zu stellen. Eine kleinere CPU sollte für das Anwendungsgebiet vollkommen ausreichen und für noch niedrigere Temperaturen sorgen. Zusätzlich wäre die Leistungsaufnahme des HFX® micro nochmals geringer als bei der untersuchten Konfiguration. So schont der HFX® micro mit seinem geringen Betriebsgeräusch nicht nur die Nerven sondern mit dem geringen Stromverbrauch auch den Geldbeutel des Besitzers. Auch die ungefähren  Endpreise sind für die gebotene Leistung mehr als angemessen. Vor allem wenn man sich bei der Konkurrenz umsieht wird man ähnliches für den Preis nur schwer finden. Für einen Prototypen gab der HFX® micro im Test eine so überzeugende Leistung ab dass er definitiv einen Award verdient hätte. Aufgrund des Vorserienstatus muss dieser jedoch außerhalb einer offiziellen Wertung vergeben werden. Dennoch lässt der Prototyp weit blicken und dürfte als Serienprodukt mit kleinen Verbesserungen, wie von den Österreichern gewohnt, einige Preis abräumen.

Danksagung:
Besonderer Dank für die Bereitstellung des Prototypen gilt Herrn Maik Berendt von mCubed Information Technology GmbH.

Links zum Thema:
mCubed [ Hersteller ]
ichbinleise [Vertrieb]

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22.07.2007 [dl] / [sf]