Windows 98 optimieren

1. Auslagerungsdatei fest zuweisen:
Wenn wir die Auslagerungsdatei fest zuweisen, nehmen die Festplattenzugriffe um einiges ab.
  • "Start/Einstellungen/Systemeinstellungen/System" klicken
  • "Leistungsmerkmale" und dann "Virtueller Arbeitsspeicher" klicken
  • Auf "Es gelten benutzerdefinierte Einstellungen" klicken, Datei auf C:, max: 200 MB und min. 200 MB stellen

2. Upload unbenötigter Programme deaktivieren:

  • "Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme/Systeminformationen" klicken
  • Unter "Extras" "Systemkonfigurationsprogramm" klicken
  • Jetzt könnt Ihr unter "Autostart" so ziehmlich alles deaktivieren (außer ISDN Monitor etc.)

Das bringt Speed beim Windowsstart (achtet mal auf die Eieruhr). Und keine Angst Ihr könntet die Programme jederzeit wieder aktivieren.

3. Booten beschleunigen:

  • "Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme/Systeminformationen" klicken
  • Unter "Extras" "Systemkonfigurationsprogramm" klicken
  • Unter "Allgemein" müßt Ihr lediglich bei "Autoexec.bat verarbeiten" und bei "winstart.bat verarbeiten" das Häkchen entfernen
  • "Config.Sys" könnt Ihr ebenfalls getrost deaktivieren

4. Windows Logo abschalten:
Eintrag "Logo=0" in die "MSDOS.SYS" im Abschnitt "Optionen" einfügen (Windows 98). Bei Windows 95 "Logo=off". (Beachtet, das es sich bei der "MSDOS.SYS" um eine versteckte/schreibgeschützte Datei handelt).

5. Noch mehr Speed:

  • "Start/Einstellungen/Systemeinstellungen/System" klicken
  • Unter "Leistungsmerkmale" "Dateisystem" klicken

Einstellungen:

  • Festplatte: Auf "Netzwerkserver" und maximale Leistung, bzw. 100 % stellen (Windows stellt nun mehr Cache zur Verfügung)
  • Diskette: Bei der Option "Bei jedem Neustart nach neuen Diskettenlaufwerken suchen" Häkchen entfernen (Spart Zeit beim Herunterfahren und das nervige geknatter fällt weg)
  • CD Rom: "Zusatzgröße des Cache Speichers" auf kleinste Einstellung (gibt Arbeitsspeicher-Ressourcen frei)

6. Und noch ein bischen Speed:
Das Identifizieren des Monitors beim Windows-Start kann man umgehen (bringt ca. 5 - 10 Sekunden). Ändert hierzu einfach folgenden Eintrag mit Regedit ab:

  • <HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CURRENTCONTROLSET\SERVICES\CLASS\DISPLAY\0000\
  • DEFAULT>

Setzt den Wert <DDC> von 1 auf 0.

7 . ACPI bei Windows 98 deaktivieren:
Leider kann man nur bei einigen, wenigen Boards die ACPI Funktion im Bios deaktivieren. Dies könnt Ihr allerdings beim Windows Setup mit:

  • setup /pi (Windows Installation ohne ACPI)
  • setup /pj (Windows Installation mit ACPI)

Im Gerätemanager kann dann auch noch die "Unterstützung für Advanced Power Management" entfernt werden (siehe Beitrag "Komponenten aus dem GM entfernen"). Man kann ACPI allerdings auch nachträglich aktivieren, wie das geht - seht unten:

  • <HKEY_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Detect>

Dort erstellt man über Bearbeiten->Neu->DWORD-Eintrag einen neuen Eintrag und benennt diesen in ACPIOption um. Diesem Eintrag gibt man dann den Wert 1 und startet das System neu.Jetzt werden alle Gerätekomponenten neu gefunden und neu installiert. Im Menü Energieverwaltung der Systemsteuerung stehen jetzt weitere Optionen zur Verfügung.

8. Automatisches "Scan Disk" deaktivieren:

  • "Start/Programme/Zubehör/Systemprogramme/Systeminformationen" klicken
  • Unter "Extras" "Systemkonfigurationsprogramm" klicken
  • Unter "Weitere Optionen" könnt Ihr die Funktion "Scandisk nach fehlerhaftem Herunterfahren" deaktivieren

An dieser Stelle lässt sich übrigens auch das schnelle Herunterfahren deaktivieren.

9. Komponenten dauerhaft aus dem Gerätemanager entfernen:
Um zu verhindern, das es zu einer doppelten Belegung der Interrupts kommt, muß man im Bios alle IRQ's korrekt zuweisen. Falls man dann immer noch eine Doppel-Belegung hat, führt kein Weg daran vorbei, nicht benötigte Komponente wie zB. die Soundblaster Emulation aus dem Gerätemanager zu entfernen. Wie das funktioniert, seht Ihr unten.

  • "Systemsteuerung/System/Hardwareprofile": Hier die "Ausgangskonfiguration" kopieren und zB. in "Ausgangskonfiguration1" benennen
  • Jetzt im Gerätemanager die gewünschte Komponente entfernen (nur aus der Ausgangskonfiguration), aber keinen Neustart machen, wie es vorgeschlagen wird
  • Anschließend unter "Hardwareprofile" die "Ausgangskonfiguration1" wieder löschen
  • Rechner neu starten.

10. Kleiner zusätzlicher Tipp:
Festplatte nach dem Windows (inkl. Treiber) Setup defragmentieren und nochmals, nachdem die Programme aufgespielt sind.

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