Tiger Electronics SDC37130BC Review

Tiger Electronics SDC37130BC

Vorwort:
Um die Palette, der von uns getesteten Tiger-Kühler nach unten hin abzurunden, präsentieren wir Euch heute dieses, vom Hersteller bis 1,2 GHz Prozessoren freigegebene Modell. Die Architektur des Kühlkörpers, ist dem Modell SDC366250BC sehr ähnlich. Die Kühl-Lamellen, sind diesmal allerdings nicht aus Kupfer, sondern aus Aluminium. Die 6 mm starke Bodenplatte besteht komplett aus Kupfer und wurde mit den Aluminium-Lamellen verlötet. Der Lüfter sieht eher schlicht und unscheinbar aus, soll aber einen Volumenstrohm von bis zu 35,6 m³/h erzeugen. Zum Befestigen des Kühlers, ist dieser mit einem Single-Clip ausgestattet. Die Verarbeitung kann man als gut bis sehr gut bezeichnen.

Spezifikationen:

  • Lüftergröße: 60 x 60 x 10 mm
  • Kühlkörpergröße: 70 x 60 x 44 mm
  • Gesamtgröße: 70 x 60 x 54 mm
  • Drehzahl: 4600 rpm +/- 10%
  • Luftfördermenge: 21 cfm ( 35,6 m³/h )
  • Geräuschentwicklung: 33,9 dB(A)
  • Sockelbefestigung: Single-Clip
  • Lüftergewicht: 20 g
  • Kühlkörpergewicht: 320 g
  • Gesamtgewicht: 340 g
  • AMD Freigaben: Athlon Thunderbird bis 1,2 GHz, alle Duron Prozessoren.
  • Intel Freigaben: Coppermine bis 1,13GHz+, Tualatin bis 2GH+, alle PIII und Celeron.

Lieferumfang:
Die Verpackung ist zwar hübsch, bietet dem Tiger aber etwas zu viel Platz. Der betriebsbereite Kühler wird mit einem vorgeklebten Wärmeleitpad aus dem Hause Chomerics ausgeliefert, welche wir bei diesem Test wieder mal außen vor lassen.

Vorbereitungen und Montage:
Wie schon aus vergangenen Tests hervorgegangen, widmen wir uns wieder der Vorbereitung des Kühlers. Wärmeleitpad entfernen, Kühlfläche polieren, Unebenheiten mit Arctic Silver II auffüllen etc. Anfänger, die mit dieser Prozedur noch keine Erfahrung haben, sollten beruhigt das serienmäßige Wärmeleitpad benutzen. Die Leistungsausbeute mit Arctic Silver II ist eher gering, diese wird nur verwendet, um das maximale Potential des Kühlers auszuschöpfen. Der Kühler lässt sich kinderleicht auf dem Arctic Silver II benetzten Prozessor montieren, ohne jegliches Werkzeug benutzen zu müssen. Das ist ein wichtiger Punkt beim Kühlerkauf!

Performance:
Auch hier kommt unser Elitegroup K7S5A bestückter Suntek-Midi-Tower wieder zum Einsatz. Lassen sich doch die ausgelesenen Werte auf selbigem Rechner besser miteinander vergleichen. Nach einer Stunde Windows Leerlauf beginnen wir mit der ersten Datenauslese und stellen einen guten Wert von 46 °C Prozessor-Temperatur fest. Auch nach einer weiteren Stunde Volllast durch das Programm Prime 95 erhalten wir einen akzeptablen Wert von 52 °C. Die Leistungswerte dieses Tiger-Modells können sich jedenfalls sehen lassen. Einzig und allein das Betriebsgeräusch machte sich etwas negativ bemerkbar.

Plattform:
ECS Elitegroup K7S5A Motherboard mit 1,2 GHz Athlon Typ C in geschlossenem Suntek Midi-Tower ( keine Gehäuselüfter !). Zimmertemperatur während des Tests: max. 21,9 °C / min. 20,8 °C.

Fazit:
Der gut verarbeitete Tiger SCA37130BC hat zweifellos ein ausreichendes Kühlpotential, für die freigegebenen Prozessoren. Des Weiteren, gestalltet sich die Montage als wahres Kinderspiel. Allein durch das etwas zu laute Betriebsgeräusch, geht dieses Modell knapp an einer besonderen Dirkvader.de Kaufempfehlung vorbei. Unterm Strich, schneidet der Kühler jedoch besser ab, als erwartet und wird sicherlich niemanden enttäuschen. Der Hersteller gibt einen Preis von ca. 70.- DM an, was mir angemessen erscheint.

Danksagung:
Ich bedanke mich bei Herrn Rodriquez IMS-Tiger Electronics für den hervorragenden Support.

Links zum Thema:
Tiger Electronics [ Hersteller ]
Comp-it [ Shop ]

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