Silent NT Special 2003 Teil 1

MR Fortron 360 Watt ichbinleise-Edition

Einleitung:
Bereits vor gut einem Jahr startete im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit Hartware.net das erste Netzteil-Special mit insgesamt acht Kandidaten, welches in relativ kurzer Zeit um zwei weitere Specials erweitert wurde. Mit insgesamt 18 getesteten Kandidaten unterschiedlicher Lieferanten und Leistungsklassen darf dies vom Umfang her, ursprünglich als die bislang umfänglichste Testserie im Web, als auch in der PC-Presse gelten. Die Resonanz war zu unser aller Überraschung ausgesprochen hoch. Noch heute erreichen uns immer wieder Mails interessierter Leser, die Lob, konstruktive Kritik und Anregungen äußern. Es war für uns auch nicht verwunderlich, dass sich in der Folge verstärkt populäre PC Magazine mit unterschiedlichsten Aufhängern diesem Thema annahmen und teils auch zu ursprünglichen Angaben revidierten. Fast zeitgleich vermehrten sich in letzter Zeit die Bitten seitens der Leserschaft und Lieferanten mit der Testserie fortzufahren, da der Markt mittlerweile mit neuen, interessanten Modellen aufwartet. Getreu unserem Motto praxisorientierte, für jederman nachvollziehbare und auf den Anwender zugeschnittene Tests zu gestalten, galt auch diesmal das Hauptaugenmerk in erster Linie der Geräuschkulisse, insbesondere aber auch der Kühlleistung und Spannungsstabilität. Anders als in vergangenen Tagen, werden zukünftige Test zeitnah sowohl auf Hartware.net als auch auf Dirkvader.de erscheinen, um eine möglichst große Leserschaft zu erreichen. Gewisse inhaltliche Abweichungen basieren auf gegebenenfalls unterschiedliche Erfahrungen und subjektive Einschätzungen, nicht aber auf die ermittelten Testwerte. Den Auftakt zum diesjährigen Silent Netzteil Special macht das im Hause MR Computertechnik GmbH modifizierte Fortron Source FSP350-60PN(PF) Netzteil.

Vorwort:
Vor einigen Jahren sahen alle Computernetzteile noch gleich aus. Im einfachen Stahlblech-Gehäuse verrichtete ein einzelner 80mm Lüfter - hinter grob ausgestanzten Lüftungsschlitzen - den Dienst der Ventilation. Nach einer alten Intel-Spezifikation wurden sogar viele Netzteile mit saugend anstatt blasenden Lüfter gebaut, was sich folglich als Fehlkonstruktion entpuppte. Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Mit dem ständig wachsenden Angebot an Netzteilen sind allerdings auch die Ansprüche der Käufer gestiegen. Die Wattleistung ist schon lange nicht mehr das Kaufkriterium Nummer Eins. Zusätzlich soll der Stromspender noch mit einem angenehmen Betriebsgeräusch und guten Kühleigenschaften aufwarten. Mit einem 80mm Single-Fan Netzteil lassen sich diese Eigenschaften nur schwer unter einen Hut bringen. Eine mögliche Lösung dieses Problems wurde auf der diesjährigen CeBIT vom taiwanesischen Hersteller Fortron Source vorgestellt. Mit einem im Deckel eingelassenen 120mm Yate Loon Lüfter soll das Netzteil im Vergleich zum 80mm Pendant trotz niedrigerem Betriebsgeräusch mehr Luft transportieren. Kein Wunder, dass sich der schwäbische Hersteller MR Computertechnik GmbH dieses Netzteil gleich zur Brust genommen und mit einem schwingend gelagerten Papst Lüfter modifiziert hat. Ein ausführlicher Test soll aufzeigen, ob diese nochmals deutlich leisere Variante in allen Punkten überzeugen kann. Um entsprechende Vergleichmöglichkeiten zu offerieren, wurden sieben weitere interessante Kandidaten auf selbiger Plattform getestet, welche zum Teil bereits in vergangenen Netzteil-Specials vorgestellt wurden.

Lieferumfang:
Der Lieferumfang von Netzteilen gestaltet sich im Allgemeinen recht karg. Im Falle des Fortron Source findet man leider auch nur das obligatorische Anschlusskabel als Zugabe vor. Dabei haben es Hersteller wie Zalman oder TSP doch beispielhaft vorgemacht, dass man die Kundschaft durch Beilegen eines Adapterkabels, 220 Volt Adaptersteckers oder Kabelklettverschlüssen zusätzlich erfreuen kann. Bleibt abzuwarten, ob andere Hersteller in diesem Punkt nachziehen.

Leistungsdaten:

  • + 3,3 Volt : 28 A
  • + 5 Volt : 30 A
  • + 12 Volt : 16 A
  • - 5 Volt : 0.3 A
  • - 12 Volt : 0.8 A
  • + 5 Volt Vsb : 2.0 A
  • Gesamtleistung: 350 Watt

Details:
Das auffälligste Merkmal dieses Netzteils ist zweifelsohne der große 120mm Papst Lüfter mit Keramikgleitlager. Dieser wurde mittels Gummislicks wirksam vom Chassis entkoppelt und leicht in der Drehzahl reduziert. Dort wo bei herkömmlichen Netzteilen normalerweise der ausblasende 80mm Lüfter sitzt, findet man beim Fortron Source großflächige Lüftungsöffnungen in Wabenform vor. Durch den großen Platzbedarf des innen liegenden Ventilators, wurde das Platinenlayout etwas kompakter gehalten. So sitzt der vakuumvergossene Transformator zum Beispiel direkt neben der passiven PFC-Drossel. Zudem befinden sich auf der Platine noch zwei kleine Einstellpotentiometer, mit welchen der fachlich versierte Anwender kleine Spannungskorrekturen vornehmen kann. Wie bei den meisten Netzteilen, sitzt der Messfühler der Temperaturregelung direkt auf dem Kühlkörper. In Abhängigkeit dessen Temperatur regelt diese die Drehzahl des Ventilators. Mit jeweils fünf 5 1/4" und zwei 3 1/2" Steckern, bietet das Fortron Source Netzteil noch ausreichende Möglichkeiten zum Anschluss von Peripherie. Im Gegensatz zum Serienpendant, kann bei der modifizierten Version die Drehzahl des Lüfters über ein Tachosignalkabel ausgelesen werden. Die Verarbeitungsqualität des Netzteil ist insgesamt betrachtet sehr ordentlich, reicht aber nicht an deren z.B. von Enermax Netzteilen heran. Ein paar üppiger bemessene Kühlkörper sowie eine Gewebeummantelung der einzelnen Kabelstränge wären zudem wünschenswert. An der Qualität der durchgeführten Modifikationen seitens MR Computertechnik gibt es jedoch nichts auszusetzen. Was die Gesamtleistung betrifft, wurde den Fortron Source Netzteilen im Allgemeinen eine höhere Wattleistung nachgewiesen als angegeben. Spekulativ dürfte daher eine Gesamtleistung von knapp 400 Watt bei diesem Modell durchaus denkbar sein.

Spannungsstabilität:
Gäbe es keine Vorschriften und Toleranzen, an welche sich die Hersteller von Computer Komponenten gemäß der aktuellen ATX Norm halten müssten, wäre an ein stabiles System kaum zu denken. Bedenkt man, aus wie vielen Bauteilen ein solches System zusammengestellt ist, erscheint dies auch äußerst sinnvoll. Besonders bei Netzteilen würde sich eine Abweichung folgeschwer auf alle zu versorgenden Komponenten auswirken. Deshalb wird geprüft, ob sich alle relevanten Spannungen innerhalb der Toleranzen nach ATX-Spezifikation 2.03 bewegen. Dazu läuft der komplette Testrechner jeweils eine Stunde im Leerlauf und unter simulierter Volllast mittels Prime 95. Gleichzeitig werden alle Spannungswerte in Abständen von 5 Sekunden in einem Logfile gespeichert, welcher anschließend ausgewertet wird. Mit Hilfe des Logfiles lässt sich schnell feststellen, ob Schwankungen während des gesamten Betriebs aufgetreten sind. In der Tabelle wurde der jeweils dominate Wert hinterlegt.

Bei vielen Netzteilen bricht die Spannung der +5 Volt Leitung unter Volllast leicht ein und verlagert sich auf die +12 Volt Leitung. In der Tabelle kann man sehr schön erkennen, dass beim Silentium Netzteil die Spannung auf +4.78 Volt abfällt und sich die Differenz von 0.06 Volt als Pluswert auf die +12 Volt Leitung niederschlägt. Kritisch wird es jedoch erst, wenn die Marke von +4.75 Volt unterschritten wird. Bei Netzteilen mit True-Power Technik sollte diese Verlagerung durch das separate Regeln der einzelnen Spannungsleitungen jedoch nicht mehr auftreten.

Während der gesamten, mehrstündig andauernden Testphase glänzte das Fortron Source Netzteil mit einer hervorragenden Spannungsstabilität. Es konnten keinerlei nennenswerte Schwankungen festgestellt werden.

Grundsätzlich festzuhalten ist, dass die hier gemessenen Werte je nach verwendeter Plattform und Leistungsforderungen der jeweilig verbauten Komponenten hiervon abweichen können. Messtoleranzen sind wie allgemein gegeben obligatorisch.

Ermittelte Spannungswerte:

Netzteiltyp:
(alphabetisch)

Leistung:
Auslastung:
+3.3V:
+5V:
+12V:
A Conto NoiseMagic
Enermax 1500
353 Watt
Idle
+3.31V
+4.99V
+12.14V
Load
+3.29V
+4.91V
+12.27V
A Conto NoiseMagic
Enermax NMT2
353 Watt
Idle
+3.32V
+4.99V
+12.02V
Load
+3.29V
+4.93V
+12.08V
MR Enermax 460 ichbinleise-Edition
460 Watt
Idle
+3.33V
+4.97V
+12.27V
Load
+3.31V
+4.95V
+12.34V
MR Fortron Source ichbinleise-Edition
350 Watt
Idle
+3.33V
+4.89V
+12.16V
Load
+3.33V
+4.87V
+12.22V
PC-Cooling TSP420
Ultra-Silent
420 Watt
Idle
+3.41V
+5.02V
+12.27V
Load
+3.39V
+4.99V
+12.34V
Silentium!
SPS360A
360 Watt
Idle
+3.33V
+4.84V
+11.98V
Load
+3.33V
+4.78V
+12.04V
Zalman
ZM300A-APF
300 Watt
Idle
+3.34V
+4.96V
+12.02V
Load
+3.34V
+4.91V
+12.08V
Zalman
ZM400A-APF
400 Watt
Idle
+3.33V
+4.97V
+12.10V
Load
+3.33V
+4.95V
+12.16V

Kühlleistung:
Das allgemein bekannte Problem von Silent Netzteilen ist deren vermeintlich schwache Kühlleistung. In der Regel gilt, je leiser das Netzteil ist, desto weniger Luft wird gefördert. Die zum Großteil mit einem einzigen, niedrig drehenden 80mm Lüfter ausgerüsteten Modelle stoßen dabei an ihre Grenzen. Die laut ATX-Spezifikation empfohlene Fördermenge von 25 bis 35 Cfm, wird hierbei oftmals deutlich unterschritten. Man sollte sich daher vor dem Kauf eines Netzteil im Klaren sein, welche Ergebnisse man erzielen will. Das leiseste Ultra-Silent Netzteil kann sich als Fehlkauf heraus stellen, wenn zusätzliche Gehäuselüfter benötigt werden, um einen stabilen Betrieb des Komplettsystems zu gewährleisten.

Um die Kühlleistung des Netzteils zu ermitteln, wird dieses in einem speziell für Silent Kühler konzipierten System betrieben. Entgegen der ATX Norm und zwar ohne einen empfohlenen, einblasenden, aktiven Gehäuselüfter. Lediglich mit einem Ultra-Silent Kühler ausgerüstet, muss das Netzteil seine Kühleigenschaften unter Beweis stellen. Bei exakt 20°C Zimmertemperatur läuft der Testrechner jeweils eine Stunde lang im Windows Leerlauf - keine Prozessorauslastung - und eine weitere Stunde im simulierten Volllast Betrieb durch das Programm Prime 95. Die zum Test verwendete Plattform liest über die interne Prozessordiode eine sehr realistische Kerntemperatur aus und offeriert somit erst jenseits von 85°C ernsthafte Instabilitäten. Neben der Prozessortemperatur und der weniger aussagekräftigen Systemtemperatur wird zusätzlich die Temperatur der aus dem Netzteil austretenden Abluft gemessen. Hierzu kommt ein Beckmann & Egle Labormessfühler und ein Lutron Digital Thermometer zum Einsatz. Dieser Wert soll aufzeigen wie es um die Eigentemperaturentwicklung und Effizienz des Netzteils bestellt ist. Zudem lässt er spekulativ eine Tendenz in Punkto Lebensdauer erkennen. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer langen Lebensdauer bei niedrigeren Ablufttemperaturen theoretisch höher sein müsste, kann sich diese These unter Umständen bei manchen Modellen anders darstellen. Denn eine hohe Ablufttemperatur kann auch ein Indiz dafür sein, dass die Wärme der Bauteile besonders gut abgeführt wird. Daher wird dieser Temperaturwert neben der Systemtemperatur in der Tabelle weniger hoch gewichtet, als die Prozessortemperatur.

Anbetrachts des niedrigen Schallpegels, schneidet das Fortron Source in dieser Kategorie hervorragend ab und sichert sich einen guten Platz im Mittelfeld. Durch den verwendeten, niedrig drehenden 120mm Papst Lüfter wartet es zudem mit der besten Relation zwischen Betriebsgeräusch und Kühlleistung im gesamten Testfeld auf. Bei gleichbleibend niedrigen Zimmertemperaturen ist mit dem Fortron Source ein Betrieb ohne zusätzliche Gehäuselüfter nach derzeitigem Wissensstand problemlos möglich. Langzeittests mit modifizierten Silent Single Lüfter Netzteilen, brachten in einigen Fällen allerdings diverse Ausfälle oder Störungen an den Tag. So gab es vereinzelt Totalausfälle durch vertrocknete Kondensatoren, welches auf zu geringe Kühlung zurückzuführen ist.

Ermittelte Temperaturwerte:

Netzteiltyp:
(Best on Top)

Layout:
Auslastung:
System:
Abluft:
CPU:
Kühlleistung
subjektiv:
Zalman
ZM300A-APF
Single Fan
Idle
31 ° C
36 ° C
63 ° C
sehr gut
Load
32 ° C
38 ° C
71 ° C
PC-Cooling TSP420
Ultra-Silent
Triple Fan
Idle
31 ° C
37 ° C
63 ° C
gut
Load
32 ° C
39 ° C
72 ° C
A Conto NoiseMagic
Enermax NMT2
Dual
Fan
Idle
31 ° C
35 ° C
64 ° C
gut
Load
32 ° C
36 ° C
72 ° C
MR Fortron Source ichbinleise-Edition
Single Fan
Idle
31 ° C
36 ° C
64 ° C
gut
Load
32 ° C
38 ° C
73 ° C
MR Enermax 460 ichbinleise-Edition
Dual
Fan
Idle
32 ° C
36 ° C
65 ° C
mittel
Load
33 ° C
38 ° C
73 ° C
Zalman
ZM400A-APF
Single Fan
Idle
32 ° C
40 ° C
68 ° C
schwach
Load
33 ° C
42 ° C
75 ° C
A Conto NoiseMagic
Enermax 1500
Single Fan
Idle
33 ° C
48 ° C
69 ° C
sehr schwach
Load
34 ° C
50 ° C
77 ° C
Silentium!
SPS360A
passiv
Idle
34 ° C
keine
76 ° C
kritisch
Load
35 ° C
keine
82 ° C

Geräuschmessung:
Die Messung des A-bewerteten Schalldruckpegels wird vorwiegend zur Geräuschmessung eingesetzt. Unter Geräuschen werden nach DIN 1320 nicht zweckbestimmte Schallereignisse im Frequenzbereich des menschlichen Hörens von etwa 16 Hz bis 16 kHz verstanden. Sie sind rein physikalisch erfassbar nach: Schalldruck, Frequenz, Dauer und Häufigkeit. Aus dieser Tatsache haben sich in der Praxis zwei Bewertungskriterien herausgebildet, die die frequenz- und zeitabhängige Funktion des Gehörs berücksichtigen: Frequenzabhängige Bewertung und zeitabhängige Bewertung. Für die frequenzabhängige Bewertung sind Bewertungskurven festgelegt. Die meistgebräuchliche zur Lärmmessung, die auch im Engelke Sweeper realisiert ist, ist die A-Bewertung.

Der Geräuschpegel wird nach praxisorientierten Maßstäben beurteilt. So wird der Schallpegel des gesamten Systems - bei geschlossenem Gehäuse - bewertet. Dazu wird ein spezieller Ultra-Silent Testrechner auf Basis des Chieftec CS-601 Towers eingesetzt, dessen andere Schallquellen lediglich ein Ultra-Silent Kühler und eine entkoppelte Silent Harddisk sind, welche das Schallgeschehen des Netzteils nicht beeinflussen. Die bei der Geräuschmessung eingehaltenen, arbeitsplatzkonformen Abstände können der unten stehenden Messanordnung entnommen werden.

Das Fortron Source wartet selbst unter Last mit einem kaum wahrnehmbaren Betriebsgeräusch auf. Lediglich die Referenz, das A Conto NoiseMagic Enermax 1500, ist noch einen Hauch leiser, jedoch im Verhältnis dazu mit deutlich verringerter Kühlleistung.

Der jeweilig beschriebene Subjektiveindruck bezüglich der Geräuschcharakteristik versteht sich nach arbeitsplatzkonformen Abstand zum im Test verwendeten Komplettsystem.

Gemessener Schallpegel:

Netzteiltyp:
(Best on Top)

Auslastung:
Messwert:
Subjektiver Eindruck:
Preis:
Silentium!
SPS360A
Idle
passiv
nicht hörbar
ca.
265.-
Load
passiv
nicht hörbar
A Conto NoiseMagic
Enermax 1500
Idle
24.9 dB(A)
nicht hörbar
ca.
122.-
Load
25.8 dB(A)
kaum hörbar
MR Fortron Source 350 Watt ichbinleise-Edition
Idle
25.2 dB(A)
nicht hörbar
ca.
119.-
Load
25.9 dB(A)
kaum hörbar
Zalman ZM400A-APF
Idle
25.8 dB(A)
kaum hörbar
ca.
99.90
Load
26.5 dB(A)
sehr angenehm
PC-Cooling TSP420
Ultra-Silent
Idle
26.3 dB(A)
sehr angenehm
ca.
119.90
Load
27.4 dB(A)
angenehm
MR Enermax 460
ichbinleise-Edition
Idle
26.5 dB(A)
sehr angenehm
ca.
178.-
Load
27.8 dB(A)
angenehm
Zalman ZM300A-APF
Idle
26.8 dB(A)
sehr angenehm
ca.
65.90
Load
27,9 dB(A)
angenehm
A Conto NoiseMagic
Enermax NMT2
Idle
27.9 dB(A)
angenehm
ca.
99.-
Load
29.5 dB(A)
noch angenehm

Testrechner:

  • Mainboard: Epox 8RDA+ ( passiv )
  • Prozessor: AMD Athlon XP2000+ ( Thoroughbred B )
  • Kühler: MR Variokühler AX-7 Dirkvader-Edition ( Papst N/2GL, schwingend gelagert )
  • Kontaktmittel: Cooler Master Premium Compound ( by Shin Etsu )
  • Arbeitsspeicher: 512MB Corsair XMS3000 CL2
  • Grafikkarte: Hercules Prophet Radeon 9700 Pro ( passiv, Zalman ZM80A-HP )
  • Festplatte: 80GB Maxtor DiamondMax9 6Y080P0 ( Silent Mode, NoVibes III )
  • Gehäuse: Chieftec CS-601 ( silber, Stahlblech, geschlossen )
  • Laufwerke: 48-fach LiteOn Brenner, 16-fach LiteOn DVD, Floppy Disk
  • Gehäuseventilation: passiv ( keine Lüfter )
  • Datenträgerverbindung: Rounded-Silver-Cable
  • Betriebssystem: Windows 98 SE ( ohne ACPI )
  • Software: Motherboard Monitor, Prime 95
  • Zimmertemperatur: 20°C ( Abweichung < 0.5°C )

Fazit:
Das MR Fortron Source wartet Dank niedrig drehend und zudem entkoppelten 120mm Papst Lüfter mit einer sehr guten Relation von Betriebsgeräusch zu Kühlleistung auf - wenn nicht sogar mit der besten im gesamten Testfeld. Bei gleichbleibend niedrigen Zimmertemperaturen ist durchaus ein Betrieb ohne zusätzliche Gehäuselüfter nach derzeitigem Wissensstand möglich. Das Fortron Source wartet selbst unter Last mit einem kaum wahrnehmbaren Betriebsgeräusch auf. Lediglich die Referenz, das A Conto NoiseMagic Enermax 1500, ist noch einen Hauch leiser, jedoch mit im Verhältnis dazu deutlich höherer Wärmeentwicklung. Das serienmäßig belassene Fortron Source Pendant offeriert zwar eine etwas bessere Kühlleistung, erreicht jedoch mit einem über der 30dB(A) Grenze angesiedelten Betriebsgeräusch keine Silenteinstufung. Während der gesamten, mehrstündig andauernden Testphase erzielte das Fortron Source Netzteil eine gute Spannungsstabilität. Es konnten keinerlei nennenswerte Schwankungen festgestellt werden. Abstriche müssen gegenüber anderen Kandidaten - wie bereits aufgeführt - in Sachen Ausstattung und Anschlussmöglichkeit gemacht werden. Einen etwas umfassenderen Bericht mit zahlreichen Hintergrundinfos rund um das Thema Netzteil, legt mein Kollege Uwe Piefke von Hartware.net in wenigen Tagen nach. Schluss-Fazit: Aufgrund der guten Relation von Kühlleistung zu Betriebsgeräusch erhält das im Hause MR Computertechnik GmbH modifizierte Fortron Source Netzteil eine Kaufempfehlung.

Danksagung:
Besonderer Dank für die Bereitstellung des Testsamples gilt dem Inhaber von MR Computertechnik GmbH - Michael Ruoff.

Links zum Thema:
Fortron-Source [ Hersteller ]
MR Computertechnik GmbH [ Konfektionär ]

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