Powercolor Revenger 2 Review

Powercolor Revenger 2

Vorwort:
Die Renvenger 2 aus dem Hause Powercolor ist mit einem SIS 315 Chip ausgestattet und verspricht gute Leistungen zu kleinem Preis. Für nicht einmal 200.- DM geht diese Karte mit immerhin 128 MB SD-RAM über den Ladentisch. Die 128 MB hören sich schon vielversprechend an, nur was vermag SIS Chip zu leisten? Denkt man doch bei Grafikkarten immer sofort an nVIDIAs GeForce oder ATIs Radeon. Bei welchem Niveau sich die Leistungen der Revenger II einpendeln, zeigt anschließender Kurztest.

Spezifikationen:

  • Powered by AGP 4x SIS 315 256-bit Graphics Architecture
  • Support 32MB Display Frame Buffer up to 1280x1024 Resolution
  • Integrated Transform and Lightning 3D Engine
  • Built-in 24-bit true-color RAMDAC up to 366MHz pixel clock
  • NTSC/PAL TV output
  • Motion compensation for full speed DVD playback

3D Features:

  • Built-in a high performance 256-bit 3D Graphic engine
  • Supports 10M polygon/sec @ 1 pixel/polygon with Gouraud shaded
  • Point-sampled, linear and bilinear texture mapping
  • Supports Peak fill rate of 333M pixels/sec, 333M texture/sec @ 10K pixel/polygon
  • With Gouraud shaded and two bilinear textured, Z buffered and alpha blended
  • Built-in 32-bit floating point format VLIW
  • Geometry transform & Lighting engine

SiS 315 Chip:

  • Inplemented by 0.15um 1.8V CMOS technology with 3.3V LVTTL, 2.5V SSTL-2 and 5.0V tolerance I/O buffer
  • 529-pin 35mmx35mm BGA package

Lieferumfang:
Die bunt bedruckte Verpackung enhält außer der in Luftpolster verpackten Grafikkarte eine Treiber CD, ein englisch-sprachiges Handbuch und ein TV Anschlußkabel.

Kartenlayout:
Das Layout der Powercolor Revenger 2 ist sehr kompakt. So dürfte ein Hitzestau - wie es insbesondere bei großen Grafikkarten oft der Fall ist - kein Thema sein. Die Wärmeentwicklung des SiS 315 Chips hält sich durch dessen geringer Taktung in Grenzen, weshalb er mit einem passiven Kühlkörper auskommt.

Performance:
Zum Feststellen der Open GL Leistungswerte, verwenden wir das Programm Vulpine GL Mark. Die Performance unter Direct 3D, wird mit 3D Mark 2000 und 3D Mark 2001 ermittelt. Wir beschränken und auf die meist genutzte Auflösung von 1024 x 768 mit den Einstellungen 1024 x 768 x 16 x 16 x 16 Bit und 1024 x 768 x 32 x 32 x32 Bit. Die hierbei erreichten Werte sind identisch mit den etwas teureren GeForce II MX Karten. Doch Bilder sprechen mehr als tausend Worte ...

Testplattform:

  • Motherboard: Elitegroup K7S5A
  • Prozessor: AMD Athlon 1,4 GHz AHYJA
  • Arbeitsspeicher: 256 MB SD-Ram Apacer CL2
  • Betriebssystem: Windows 98 SE / Direct X8.0
  • Grafikkarte: Powercolor Revenger II

Fazit:
Ich habe mir von der SIS 315 basierenden Revenger II mit deren 128 MB SD-Ram ein klein wenig mehr erhofft. Allerdings sind die erreichten Leistungswerte mit denen von GeForce II MX Karten identisch und angesichts des günstigen Preises von nicht einmal 200.- DM, gehen diese Leistungswerte auch in Ordnung. Sicherlich wird es für diese neue Grafikkarte bald einen ausgereifteren Treiber geben, der das vorhandene Potential etwas besser ausschöpfen wird. Lobenswert sind die vielen Einstellmöglichkeiten für den integrierten TV Ausgang, welche eine Vielzahl von Modis zulassen. Schluss-Fazit: Eine günstige Einsteiger-Grafikkarte mit TV out.

Danksagung:
Ich bedanke mich bei Herrn Göb von Comp-It für das Testmuster.

Links zum Thema:
Powercolor [ Hersteller ]
www.comp-it.de [ Shop ]

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