Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0 Review

Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0

Vorwort:
Das Auftauchen des ersten Noiseblocker Cool Scrapers Mitte letzten Jahres setzte bereits eine Hysterie in der Silent-Szene in Gang. Die Kombination aus hervorragender Kühlleistung und monströser Optik entwickelte eine gewisse Anziehungskraft der sich nur wenige wirklich entziehen konnten. Doch nur kurz währte die Freude am neuen Lustobjekt der Gemeinde und das abrupte Ende der Produktion stürzte wohl so manchen in eine tiefe Depression. Dieser Entwicklung konnte man im Niedersächsischen Hilden nicht länger zusehen und kündigte einen verbesserten, noch tolleren Nachfolger an. Nach langer Vorankündigung präsentierte Blacknoise nun das Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0 genannte Nachfolgemodell. Einen Kühler von dem man hofft, dass er alle Wünsche erfüllen könne. Um dies zu ermöglichen hat man bei der Entwicklung darauf Rücksicht genommen einen Kühler zu bauen, der eine maximale Kühlleistung bei lediglich 17 dB(A) Schalldruck erreicht. Realisiert werden soll dies durch den hauseigenen 120 mm Ultra Silent Fan SX1 Rev. 1.2 der den Kühlkörper mit lediglich 1.200 U/min anhaucht. Um die Kühlleistung zusätzlich zu erhöhen sollen die so genannten Noiseblocker Airstripes den Luftstrom durch die Lamellen leiten. Aber das wohl interessanteste Detail am neuen Kühlturm dürfte wohl die Rotationsmöglichkeit des Kühlers auf dem Mainboardsockel darstellen. Vom alten Scraper übernommen kann über die zentrale Super-Conductor-Heatpipe der Cool Scraper um 360° um die Hochachse gedreht und somit perfekt dem im Rechner herrschenden Luftstrom angepasst werden. Eine Multisockeleignung legt Blacknoise der Rev. 2.0 als i-Tüpfelchen mit bei. Erhältlich ist das neue Modell in zwei Varianten. Einmal als "Noiseblocker Cool Scraper120 Rev. 2.0 Passiv" der ohne separaten Lüfter ausgeliefert wird und für einen sehr geringen Preisaufschlag als "Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0 SX1" mit dem erwähnten Noiseblocker Fan. Ob der Nachfolger des Ur-Scrapers ebenso faszinieren kann soll der folgende Praxistest klären.

Lieferumfang:
Ansprechend verpackt erreicht der CoolScraper sein Ziel. Die weiße Kartonage mit gefälligem blauem Aufdruck verrät bereits einige technische Details über den gewichtigen Inhalt. Aber auch der Inhalt weiß zu gefallen. Sicher verpackt findet sich darin der Kühlkörper mit Lüfter. Zusätzlich eingepackt ist auch das Montagematerial sicher im Karton untergebracht. Neben der Sockelbefestigung enthält dies die benötigten Schrauben sowie einen Softpack Silmorepaste. Die bebilderte deutsche Montageanleitung vervollständigt das Paket.

Spezifikationen:

  • Hersteller: Noiseblocker
  • Modell: Cool Scraper 120 Rev. 2.0
  • Lüftermodell: Ultra Silent Fan SX1 Rev. 1.2
  • Lüftergröße: 120 x 120 x 25 mm
  • Drehzahl: 1.200 U/min
  • Luftdurchsatz: 65 m³/h (38,5 CFM)
  • Schallpegel: 17 dB(A)
  • Anschluss: 3-Pin Molex Stecker
  • Kühlkörpermaterial: Kupfer / Aluminium
  • Befestigung: geschraubt
  • Aufbau: 40 Lamellen / 1x 25,5 mm Heatpipe
  • Lamellenabstand:  2 mm
  • Gesamtgröße: 153 x 126 x 83 mm
  • Gesamtgewicht: 590 Gramm (inkl. Lüfter)
  • Preis (EUR): 49,95
  • Bezugsquelle: Noiseblocker

Details:
Der Nachfolger des Noiseblocker Cool Scraper präsentiert sich mit deutlich überarbeiteten Design als Cool Scraper 120 Rev. 2.0. Um das wichtigste Detail das Ur-Scrapers beizubehalten erfuhr das eigentliche Kühllayout nur geringfügige Änderungen. So ist es aufgrund der zentralen Super-Conductor-Heatpipe weiterhin möglich den Kühler um 360° auf dem Sockel zu drehen. Ein Feature, dass in der Szene für große Begeisterung sorgt, da es auf die Weise möglich ist den Luftstrom im Rechner nach eigenen Wünschen zu planen. Da bei diesen Prinzip die Heatpipe mit einem Ende direkt auf dem Prozessor sitzt ist so eine direkte Wärmeeinleitung in den Kühler möglich. Eine zusätzliche Grundplatte zwischen Heatpipe und Prozessor wird nicht mehr  benötigt. Eine Kontrolle der Ebenheit zeigt eine nur leicht gewölbte Grundfläche. Nachteilig für dieses Kühlprinzip ist jedoch dass die Wärme nur an einer Stelle in die Kühllamellen eingeleitet wird und sich diese daher relativ ungleichmäßig erwärmen. Natürlich wird dieses Manko aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit der 0,5 mm starken Aluminiumlamellen etwas kompensiert. Die 40 Lamellen mit 2 mm Abstand zueinander stellen zusammen mit ihren neuen Design eine deutlich größere Kühloberfläche zur Verfügung als das Urmodell. Der geringe Lamellenabstand ist zwar in aktiven Betrieb sicherlich vorteilhaft, da so einen höhere Lamellenanzahl vom Lüfter angeblasen werden können, im passiven Betrieb wirkt sich dies jedoch eher nachteilig aus. Um die Kühlleistung im aktiven Betrieb zusätzlich zu erhöhen spendiert Noiseblocker der Rev. 2.0 ein weiteres Feature. So lässt sich der Luftstrom des Lüfters durch den Kühler mittels zweier transparenter Kunststoffschienen zumindest im vorderen Bereich kanalisieren. Die so genannten Airstripes können in speziell dafür vorgesehene Aussparungen in die Lamellen eingeschoben werden. Ein Aufdruck auf dem blauen Deckblech weist auch darauf hin diese bei passiven Betrieb zu entfernen. Lobenswerterweise habe die deutsche Entwickler darauf geachtet möglichst alle Käuferwünsche zu erfüllen. So lässt sich der Kühler bislang auf alle aktuellen Sockel montieren. Zusätzlich ist aber auch ein Montagekit für den Sockel A in Vorbereitung. Das Befestigungsprinzip für den Sockel 939 hat sich seit dem Vorgänger kaum verändert. Die Sockelspezifische Aufnahme wird an eine um die Heatpipe drehbare Aufnahme geschraubt. Dies ermöglicht eine Rotation des Kühlers auf dem Prozessor.  Theoretisch wäre eine vollständige 360°-Drehung möglich. Wenn da nicht die großen Abmessungen einen Strich durch die Rechnung machen würden. Diese können, je nach Mainboardlayout, zu Kollisionen mit Grafikkarte, Speicherriegeln oder sonstigen Bauteilen führen. Der Cool Scraper 120 Rev. 2.0 ist sowohl in einer passiven als auch in einer aktiv ventilierten Version erhältlich. Zum Einsatz kommt hier der 120 mm Ultra Silent Fan SX1 der mit 1.200 U/min für die nötige Belüftung sorgen soll. Farblich ist dieser mit seinem transparenten Rahmen und den blauen Lüfterblättern sehr gut auf den Kühlkörper abgestimmt. Im Vergleich zum Vorgängermodell lässt sich der Lüfter nun verschrauben und muss nicht mehr umständlich mit einer Klammer befestigt werden. So lässt sich eine nachträgliche Entkopplung mittels Gummislicks relativ einfach umsetzen. Insgesamt wirkt der Kühler sehr stimmig. Lediglich am Finish könnte noch etwas gearbeitet werden. So trüben einige Kratzer und Materialfehler das sonst so überzeugende Bild des Prüflings. 

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Montage:
Die Einbauanleitung lässt bereits vor dem Beginn der Montage böses erahnen. Den um die darin geschilderte Installation der Scraper Backplate vorzunehmen muss wohl oder übel das gesamte Mainboard aus dem Rechner entnommen und die originale Backplate entfernt werden. Anstelle dieser wird nun die mitgelieferte Backplate befestigt; hierbei die Kunststoffscheiben bitte nicht vergessen. Ob man nun den Kühler im ausgebauten Zustand oder erst nach dem einsetzten des Mainboards im Rechner auf dem Prozessor befestigt ist wohl jeden selbst überlassen. Bei der externen Montage sind die festzudrehenden Rändelschrauben jedoch ohne größere Fingerakrobatik zu erreichen. Als besonderes Schmankerl lässt sich der Kühler nach der Montage noch entsprechend dem Luftstrom im Rechner ausrichten. Hierbei muss lediglich auf mögliche Kollisionen mit anderen Bauelementen im Rechner aufgepasst werden. Insgesamt gestaltet sich der Aufbau des Cool Scrapers doch etwas umständlich, so dass Kühler hier Minuspunkte kassiert. Für den geübten Anwender sind Ausbau und Modifikation des Motherboards wohl kein Problem, doch der Laie wird sich darüber sicherlich weit weniger freuen.

Kühlleistung:
Um die Leistung des Kühlers zu ermitteln, wird dieser nicht einfach nur auf einer offenen Kühlerprüfstation getestet, sondern praxisnah in einem speziell für Silent-Kühler zusammengestellten Testsystem. Ohne zusätzliche Gehäuselüfter und lediglich mit einem modifizierten Ultra-Silent Netzteil bestückt, werden alle Kühler in diesem System unter absolut gleichen Bedingungen betrieben. Der im Erdgeschoss befindliche Messraum bietet Sommer wie Winter optimale Testbedingungen bei nahezu gleich bleibender Umgebungstemperatur. Damit die teils filigranen Temperaturunterschiede aufgezeigt werden können, wird stets die gleiche Wärmeleitpaste verwendet. Ebenso wird großer Wert auf eine exakte Betriebsspannung des Lüfters gelegt. Daher wird diese nicht über das Mainboard selbst, sondern von einem externen Labornetzteil bezogen. Nur die Drehzahl des Lüfters wird über ein spezielles Adapterkabel vom Mainboard ausgelesen. Bei den angegebenen Temperaturwerten handelt es sich um Prozessorkerntemperaturen. Der kritische Bereich bei der im Test verwendeten Mainboard/Prozessor Kombination beginnt bei ca. 75°C. Bei der Verwendung von Gehäuselüftern nach ATX Spezifikation, stellt sich die Kühlleistung des getesteten Kühlers theoretisch um 7 bis 9°C besser dar.

Die Kühlleistungsmessung des Cool Scrapers wurde zu Vergleichszwecken mit zwei unterschiedlichen Lüftern durchgeführt. So durchlief der Kühler die Testläufe sowohl mit dem serienmäßigen Ultra Silent Fan SX 1 als auch mit dem Papst 4412 F/2GL. Die Messwerte bestätigen dem Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0 auf 12 Volt mit knapp über 46°C ein sehr gutes Ergebnis. Zwar kann er in dieser Konfiguration nicht ganz mit den Vergleichskandidaten von Scythe und Thermalright mithalten, denn diese wurden mit dem deutlich stärkeren Papst Lüfter betrieben Leider fällt die Kühlleistung bei 7 Volt überproportional stark ab. Auch wenn die ermittelten 53°C nicht wirklich schlecht sind, lässt die Kombination aus niedriger Lüfterdrehzahl und geringen Lamellenabstand den Kühler ins Mittelfeld abrutschen.

Ganz anders verhält sich der Kühler in Verbindung mit dem Papst 4412 F/2GL. Der kräftige Lüfter pusht den Cool Scraper mit den ermittelten 44°C auf 12 Volt fast an die Spitze der Charts. Scheinbar die perfekte Power-Paarung die von der großen Oberfläche des Scrapers profitiert. Die eng stehenden Lamellen lassen den Kühler auf 7 Volt mit 49°C jedoch wieder hinter den Ninja zurück fallen. Ein Unterschied zwischen dem Betrieb mit und ohne Airstripes konnte auf unserer Plattform nicht festgestellt werden.

Im passiven Betrieb lässt der enge Lamellenabstand den Scraper im direkten Vergleich zum Scythe Ninja und Thermalright HR-01 etwas ins Hintertreffen geraten. Mit gemessenen 62°C fehlen hier knappe 4°C zum Thermalright und 6°C zum Ninja.

Geräuschmessung:
Die Messung des A-bewerteten Schalldruckpegels wird vorwiegend zur Geräuschmessung eingesetzt. Unter Geräuschen werden nach DIN 1320 nicht zweckbestimmte Schallereignisse im Frequenzbereich des menschlichen Hörens von etwa 16 Hz bis 16 kHz verstanden. Sie sind rein physikalisch erfassbar nach: Schalldruck, Frequenz, Dauer und Häufigkeit. Aus dieser Tatsache haben sich in der Praxis zwei Bewertungskriterien herausgebildet, die die frequenz- und zeitabhängige Funktion des Gehörs berücksichtigen: Frequenzabhängige Bewertung und zeitabhängige Bewertung. Für die frequenzabhängige Bewertung sind Bewertungskurven festgelegt. Die meistgebräuchliche zur Lärmmessung, die auch im Engelke Sweeper realisiert ist, ist die A-Bewertung.

Der Geräuschpegel wird nach praxisorientierten Maßstäben beurteilt. So wird der Schallpegel des gesamten Systems - bei geschlossenem Gehäuse und arbeitsplatzkonformen Abstand - bewertet. Dazu wird ein spezieller Ultra-Silent Testrechner auf Basis des Chieftec CS-601 Towers eingesetzt, dessen andere Schallquellen lediglich ein modifiziertes Ultra-Silent Netzteil und eine entkoppelt und gedämmte Silent-Harddisk sind, welche das Schallgeschehen des Kühlers nicht beeinflussen. Die bei der Geräuschmessung eingehaltenen Abstände können der unten stehenden Messanordnung entnommen werden.

Der neue Noiseblocker Kühler hat seinen Namen redlich verdient. Bei der Geräuschmessung brachte die Kombination mit dem SX 1 das Testequipment fast an die Grenzen der Messbarkeit. Zumindest auf 7 Volt. Die hier gemessenen 24,2 dB(A) sind auch subjektiv kaum mehr wahrnehmbar. Der Kühler dürfte in dieser Einstellung wohl in den meisten Systemen komplett in den Nebengeräuschen der restlichen Hardware untergehen. Aber auch mit voller Leistung hält sich der SX 1 angenehm zurück. Knapp über 25 dB(A) sind ein wirklich beeindruckender Wert. Auch mit störenden Nebengeräuschen hält sich der Lüfter sehr zurück. Nur wenn sich das Ohr in unmittelbarer Nähe zum Lüfter befindet sind leise Schleifgeräusche zu. Diese sind aber definitiv nicht aus einem geschlossenen Rechner wahrnehmbar.

Testrechner:

  • Motherboard: Asus A8V Deluxe Rev. 2 (Chipsatz passiv)
  • Prozessor: AMD Athlon 64 Venice 3000+ (2.2GHz/1.65V)
  • Kontaktmittel: Silmore Wärmeleitpaste
  • Speicher: 1 GB MDT Dual Channel PC-3200 400 MHz DDR
  • Grafikkarte: Gigabyte GV-N68128DH GeForce 6800 128MB
  • Festplatte: Samsung SP1204N (ichbinleise® Box HDD 10)
  • Laufwerk: NEC ND-3540A DVD-Brenner
  • Gehäuse: Chieftec CS-601 (Stahlblech/geschlossen)
  • Netzteil: 353 Watt Enermax 120 mm Yate Loon (Ultra-Silent Mod)
  • Gehäuseventilation: keine Gehäuselüfter
  • Datenträgerverbindung: Rounded-Cable
  • Betriebssystem: Microsoft Windows XP Professional SP2
  • Software: Motherboard Monitor, Prime 95
  • Zimmertemperatur: 20°C +/- 0,5°C

Fazit:
Blacknoise liefert mit dem Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0 ein in fast allen Punkten überzeugendes Produkt ab. Die Überarbeitung des alten Scraper Konzept wurde hier richtig umgesetzt ohne dabei die wichtigen Merkmale des Ur-Scrapers aus den Augen zu verlieren. Zur Steigerung der Kühlleistung wurde die Kühloberfläche deutlich vergrößert. Auch an eine optimierte Luftführung durch die NB-Airstripes wurde gedacht. Glücklicherweise erfuhr das Detail das wohl am Ruf des Scrapers in der Szene nicht ganz unschuldig ist die geringste Änderung. Die zentrale Super-Conductor-Heatpipe wurde nur minimal vergrößert und ermöglicht so auch bei der zweiten Cool Scaper Revision eine vollständige 360°-Drehung des Kühlers auf dem Prozessor. Nur so ist es möglich den Luftstrom im Rechner nach den eigenen Wünschen anzupassen. Aber auch das Auge kann sich am optischen Erscheinungsbild des neuen Blacknoisekühlers erfreuen. So verfügt der Kühlturm allein schon aufgrund der Abmessungen über ein imposantes Äußeres. Und auch die blau eloxierte Lüfteraufnahme mit dem weißen Aufdruck wirkt sympathisch. Nur das Finish kann nicht ganz mit der Konkurrenz aus dem Hause Thermalright oder Scythe mitgehen. Ein weiterer Kritikpunkt, der wohl vor allem die etwas unerfahreneren User abschrecken könnte ist der relativ aufwendige Einbau, der einen Ausbau des Mainboards nach sich zieht. Richtig zeitgemäß erscheint dieses Montageprinzip nicht mehr. Dafür kann der Kühler umso mehr in den Kapiteln Kühlleistung und Geräuschmessung punkten. Mit dem mitgelieferten Noiseblocker Ultra Silent Fan SX1 trafen die deutschen Entwickler ins Schwarze. Zwar ist der Lüfter nicht der Kräftigste und lässt eine Top-Platzierung in den Charts nicht zu, dafür deklassiert er in der Geräuschmessung alles bisher da gewesene. Der starke Abfall der Kühlleistung bei verringerter Drehzahl wird aber durch eine überzeugende Klangcharakteristik wieder gut gemacht. Ein etwas größerer Lamellenabstand wäre hier wünschenswert gewesen. Mit einem stärkeren Lüfter zeigt der Cool Scraper sein wahres Potential und schießt fast bis an die Spitze der Charts. Mit der richtigen Kombination werden also sowohl die Silent-Freaks als auch Overclocker glücklich. Sehr schön auch zu sehen, dass man bei Blacknoise preislich auf dem Boden geblieben ist. EUR 49,95 scheinen für die gebotene Leistung durchaus angemessen und im Vergleich zu direkten Konkurrenz keineswegs übertrieben. Bis auf die etwas aufwendige Montage erfüllt der Noiseblocker Cool Scraper 120 Rev. 2.0 somit wohl nahezu alle Wünsche die man an einen Prozessorkühler stellt und verdient somit einen klaren Kauftipp.     

Danksagung:
Besonderer Dank für die Bereitstellung des Testsamples gilt Herrn Niels Polenz von Noiseblocker.

Links zum Thema:
Noiseblocker [ Hersteller ]

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