Neolec Venezia TB Review

Neolec Venezia TB

Vorwort:
Vor zwei Tagen bekam ich dieses brandneue Kühlermodell. Dieses Modell wird erst in einigen Tagen im Handel erhältlich sein. Aus Sicherheitsgründen wird der Kühler auf einen 1,0 GHz Prozessor montieren, obwohl das Design des Kühlers mehr verspricht. Um einen aussagekräftigen Test zu präsentieren, habe ich auf gleicher Plattform und unter gleichen Testbedingungen auch noch den Blackmagic S und den Blackmagic B Papst im Vergleich dazu getestet. Schauen wir mal, ob sich meine Vermutung bewahrheitet und der Venezia TB sich von seinen Kollegen absetzen kann.

Spezifikationen:

  • Dimension: 72 x 70 x 52 mm
  • Gewicht: 275 g
  • Geräuschpegel: 31,8 dB(A)
  • Luftfördermenge: 29,3 cfm
  • Wärmeleitpaste: AK-100

Lieferumfang:
Anders als gewohnt, liefert Neolec den Venezia TB nicht mit einem aufgeklebtem Wärmeleitpad und mit einem Softpack AK-100 Wärmeleitpaste aus. Diesmal wurde die Unterseite des Kühlkörpers direkt mit der AK-100 Wärmeleitpaste benetzt. Zum Schutz der Paste, wurde eine Kunststoffkappe auf den Kühler gesetzt. Der Kühlkörper zeigt sich in völlig neuem Design und verspricht bereits viel. Auch der Lüfter scheint leistungsfähiger zu sein, als die von mir vorher getesteten Modelle. Wer Interesse hat, kann das Datenblatt wie gewohnt per Email bei mir anfordern.

Montage:
Die Montage fällt Neolec-typisch wieder einmal sehr leicht von der Hand. Obwohl der Kühlkörper bereits mit der AK-100 Wärmeleitpaste benetzt ist, spendiere ich der CPU auch einen kleinen Klecks dieser Paste. Man braucht zwar einen Breit-Schlitz-Schraubendreher um den Kühler zu arretieren, allerdings wird dazu sogut wie keine Kraft benötigt. Meiner Meinung nach, sollte der Kühlkörper sogar mit einem Dual-Clip ausgestattet werden, der mehr Anpressdruck und somit eine bessere Kühlleistung bringt.

Performance:
Einen ganzen Tag habe ich mir Zeit genommen, um einen Vergleichstest der drei Neolec Kandidaten zu erstellen, um diese besser beurteilen zu können. Alle Modelle wurden auf der gleichen Plattform und unter gleichen Bedingungen mit der AK-100 WLP getestet. Dazu lief jeder Kühler eine Stunde im Windows-Leerlauf ( Idle ) und eine Stunde mit Prime 95 ( Volllast ). Anhand der untenstehenden Grafiken, lassen sich die Neolec Modelle schön miteinander vergleichen. Man bemerkt schnell, dass der Venezia TB momentan die Spitze der drei Kühler darstellt.

Neolec Venezia TB:

Neolec Black Magic B Papst:

Neolec Black Magic S:

Plattform:
Biostar M7VKA Motherboard mit 1,0 GHz Athlon in geschlossenem Midi-Tower ohne Gehäusekühlung. Zimmertemperatur: max. 22,5 °C / min. 20.5 °C.

Fazit:
Meine Vorahnung hat sich bestätigt. Der Venezia TB kann sich von seinen Artgenossen deutlich absetzen und ist für weit mehr als 1,0 GHz geeignet, so das ein Review-Update mit schnellerem Prozessor in Kürze folgen muss. Was der Kühler kostet, steht noch nicht fest, weil das Produkt wie gesagt noch nicht im Handel erhältlich ist. So wie ich Neolec kenne, kann man sich hierzu aber wieder auf ein Schnäppchen einstellen. Nach so einem positiven Ergebnis, freue ich mich bereits jetzt schon auf das Review, des Overclocker-Kühlers Vento, der mir in Kürze zum Test vorliegen wird. Mein Schluss-Fazit: Sehr empfehlenswert !

Danksagung:
Für das kostenlose Muster bedanke ich mich bei Herrn Bergs Neolec Components GmbH.

Links zum Thema:
Neolec [ Hersteller ]
Comp-it [ Shop ]

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