Mentor K7B15G Review

Mentor K7B15G

Vorwort:
So da wollen wir mal. Wieder ein neuer Kühler, der auf meinem Tisch liegt und ich muss ehrlich sagen, was ich hier sehe - na ja, es erinnert mich schon fast an einen Tannen Baum. Ein so verästeltes Kühlkörperdesign kam mir noch nicht unter. Nun ja, vielleicht ist es auch einfach Geschmackssache, aber ich lasse mal lieber die Physik sprechen und mache mich an den Testaufbau.

Spezifikationen:
Der Kühlkörper selbst besteht wie bereits erwähnt aus verästeltem Strang-Guss Aluminium und hat die obligatorischen 70er Kantenmaße, die den Sockel bedecken. Mit einer Bauhöhe von 4,5cm gehört er nicht zu den Riesen, aber warten wir ab. Der montierte Lüfter ist ein patentierter Doppelflügellüfter. Es handelt sich dabei um ein Flügelrad mit zwei Reihen Flügeln, die genau über den Abständen, der darunter befindlichen Flügelebene angeordnet sind. Die Befestigungsklammer aus Federstahl entspricht dem Standard.

Test:
Aber jetzt ran ans Eingemachte und getestet. Rechner auf, Kühler runter und neuer Kühler drauf. Montagetechnisch gab es keine Schwierigkeiten die erwähnenswert währen. Also schauen wir mal, was die Temp sagt. Ein wenig mulmig ist mir schon mit dem Teil auf meinem 1333 AYHJA, aber was hilft´s. Mit einem Stossgebet - Power on - Beep und schnarr, der Rechner fährt hoch. Der Lüfter dreht so weit sehr gut. Mit seinen 5000rpm hält sich der Geräuschpegel in Grenzen. Hmm, ok damit kann man Leben. Idle Temp 40°C nach dem hochfahren im Leerlauf wenig Änderung 41°C nach ca 1Stunde das geht also Prime 95 an und mal abwarten. Nach ungefähr 10 Minuten 52°C; nach weiteren 10 min 58°C Jetzt wird`s mir langsam zu warm und ich breche ab.

Resultat:
Trotz des (mit Sicherheit relativ zu betrachtenden) schlechten Ergebnisses, muss man dem Kühler doch eine außerordentlich Kühlleistung bestätigen was mich angesichts der Dimensionen ins Stutzen brachte. Der Lüfter allein macht's nicht. Doch die Erklärung war schnell gefunden: Die Kühllamellen des Kühlers sind in ihren Flächen nochmals gerippt, was eine extrem große Oberfläche bildet. Durch diese große Oberfläche ist es möglich, den Abstand der Lamellen weiter auseinander zusetzen, was wiederum einen höheren Luftdurchsatz bedeutet.

Fazit:
Man bekommt mit dem Mentorkühler einen extrem günstigen, leicht zu montierenden Kühler, der von mir persönlich eine Freigabe bis 1,0 GHz bekommen würde.

Danksagung:
Ich bedanke mich bei der Firma SM-Computer für das kostenlose Muster.

Links zum Thema:
Linden-Computech [ Hersteller ]
SM-Computer [ Shop ]

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